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Das Swingcounter Trading-Tool

Trends verlaufen selten in geraden Linien. Kurse bewegen sich in Swings, die einsetzen, sich ausdehnen und schließlich auslaufen. Der Swingcounter nach dem niederländischen Trader Nico Bakker, im Original „Swingteller“, macht diese Bewegungen sichtbar und zeigt Beginn, Dauer und wahrscheinliches Ende einer Kursbewegung an. Das Tool ist fest in die NanoTrader-Plattform integriert und lässt sich auf alle Märkte und Zeiteinheiten anwenden.
Vorteile des Swingcounter-Indikators im NanoTrader
⦁ Präzises Werkzeug, um die Länge eines Trends oder einer Kursbewegung zu messen
⦁ Klare Hilfe, um mögliche Trendumkehrpunkte zu erkennen
⦁ Einsetzbar auf allen Instrumenten wie Aktien, Indizes, Währungen, Futures und CFDs
⦁ Nutzbar in jeder Zeiteinheit vom sehr kurzfristigen Intraday-Chart bis zum langfristigen Chart
⦁ Einfach mit anderen Tools und Indikatoren wie Trendfiltern kombinierbar
⦁ Visuell leicht zu verstehen und in der Praxis unkompliziert zu bedienen
⦁ Für Nutzer der Plattform kostenlos verfügbar
Was ist der Swingcounter und wie funktioniert er?
Der Swingcounter zählt Kursbewegungen Kerze für Kerze durch. Eine neue Bewegung beginnt mit der Zahl 1 im Chart. Eine aufwärts gerichtete Bewegung erscheint als grüne +1, eine abwärts gerichtete als rote -1. Die erste Ziffer wird angezeigt, sobald der Schlusskurs einer Kerze eine definierte Mindestbewegung erreicht. Die darauf folgenden Kerzen erhalten die Ziffern 2 bis 9, solange sich die Bewegung fortsetzt.

Erreicht eine Kursbewegung die Ziffer 9 nicht, gilt der Swing als gescheitert. In diesem Fall erscheint im Chart ein F und kennzeichnet eine fehlgeschlagene Aufwärts- oder Abwärtsbewegung. Wird die Ziffer 9 erreicht, gilt der Swing als vollständige Preisbewegung. Danach pausiert die Zählung für genau eine Kerze. Diese Ruhekerze bleibt unnummeriert.
Schließt die elfte Kerze höher bei einer vorangegangenen Aufwärtsbewegung oder tiefer bei einer Abwärtsbewegung als die drei vorherigen Kerzen, startet der Swingcounter erneut bei 1. Auf diese Weise lassen sich komplette Swings im Chart verfolgen, vom ersten Impuls bis zum Abschluss. Im unteren Chart werden zwei vollständige Bewegungen einschließlich Ruhekerze sichtbar.

Nach der Definition von Nico Bakker steigt nach einer vollständigen Bewegung mit +9 oder -9 die Wahrscheinlichkeit einer Trendumkehr deutlich an. Gleichzeitig unterstützt das Tool beim Timing von Ausstiegen. Eine vollzählige Aufwärtsbewegung 1 bis 9, gefolgt von einer roten Ruhekerze, spricht dafür, eine Long-Position zu schließen. Umgekehrt deutet eine vollständige Abwärtsbewegung mit anschließender grüner Ruhekerze auf das Schließen einer Short-Position hin.
Wie man den Swingcounter im NanoTrader nutzt
Der Swingcounter lässt sich in NanoTrader sowohl als eigenständiges Analysewerkzeug als auch in Kombination mit anderen Indikatoren einsetzen. In den Einstellungen der Plattform kann ausgewählt werden, ob der Beginn einer Kursbewegung mit der Ziffer 1, das Ende mit der Ziffer 9 oder beide Punkte im Chart optisch hervorgehoben werden sollen. Dies erleichtert das Erkennen kompletter Swings auf einen Blick.
Visualisierung von Beginn und Ende einer Bewegung
In einer einfachen Konfiguration werden sowohl Start als auch Abschluss einer Kursbewegung deutlich markiert. Trader erkennen dadurch schnell, wie viele Kerzen eine Bewegung umfasst hat und ob bereits eine vollständige Sequenz 1 bis 9 vorliegt oder die Bewegung frühzeitig gescheitert ist. Im Chart unten wird gezeigt, wie der Swingcounter Kursschwankungen und komplette Bewegungen strukturiert darstellt.

Kombination mit Trendfiltern
Besonders wirkungsvoll ist der Einsatz des Swingcounters zusammen mit einem Trendfilter. In NanoTrader kann der Hintergrund des Charts eingefärbt werden, zum Beispiel grün für Aufwärtstrend und rot für Abwärtstrend. In einer Beispielkonfiguration wird der Swingcounter mit dem SuperTrend-Indikator kombiniert. Der Beginn einer neuen Kursbewegung in Trendrichtung, also eine grüne 1 im Aufwärtstrend oder eine rote -1 im Abwärtstrend, kann als Handelssignal interpretiert werden.

Automatisierter Handel und Orderverwaltung
In einem erweiterten Einsatz verbindet ein Trader den Swingcounter mit weiteren Funktionen der NanoTrader-Plattform:
⦁ Der SuperTrend dient als Trendfilter, um nur in Trendrichtung zu handeln
⦁ Sobald eine neue Kursbewegung in Richtung des Trends beginnt, wird automatisch eine Order ausgelöst
⦁ Die geöffnete Position erhält automatisch ein Kursziel und einen Stop-Loss. Der Stop-Loss basiert auf dem bewährten Periods High Low Stop, der sich dynamisch an die Kursbewegung anpasst

In einem weiteren Beispiel nutzt der Trader zusätzlich die Möglichkeit, Kursziel und Stop-Loss manuell im Chart zu verschieben, indem die zugehörigen Dreiecke am Orderlabel mit der Maus verschoben werden. Darüber hinaus kommen Taktik-Schaltflächen zum Einsatz, mit denen sich Orders direkt in der Chartdarstellung schnell anpassen lassen. Das ist besonders hilfreich in sehr kleinen Zeiteinheiten.

Praktische Umsetzung in der Plattform
Die Anwendung des Swingcounters im NanoTrader erfolgt in wenigen Schritten:
1. Den Chart des gewünschten Instruments in NanoTrader öffnen
2. Im Ordner „WHS Proposals“ den Bereich „Tools“ wählen
3. Den Swingcounter auswählen und in den Chart einfügen
Der Indikator kann anschließend mit Trendfiltern, Stops, Kurszielen und weiteren Strategiemodulen kombiniert werden. Ergänzend stehen in NanoTrader zusätzliche Werkzeuge wie der SuperTrend Channel sowie mehr als 80 kostenlose Handelsstrategien zur Verfügung.
Fazit
Der Swingcounter von Nico Bakker ist ein visuelles Zählwerk für Kursbewegungen, das Start, Dauer und Abschluss eines Swings klar abbildet. Das Tool hilft, die Länge von Trends zu messen, potenzielle Wendepunkte zu erkennen und Ausstiege gezielter zu planen. Durch die flexible Einsetzbarkeit auf allen Märkten und Zeiteinheiten sowie die enge Verzahnung mit Trendfiltern, Stops und automatischen Orders eignet sich der Swingcounter sowohl für diskretionäre als auch für teil- oder vollautomatische Handelsansätze in NanoTrader. Das Werkzeug steht Nutzern der Plattform kostenlos zur Verfügung.
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- John Clifton

